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Russland sichert sich letzten Weltmeistertitel

05.02.2011, Nove Mesto na Morave / IBU Inf. Dept TO
IBU Y/JWM 2011 beendet
Die Mannschaft aus Russland bestehend aus Aleksandra Alikina, Svetlana Perminova und Olga Galich hat den letzten Titel bei den diesjährigen IBU Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften in Nove Mesto na Morave gewonnen. Sie wurden Weltmeisterinnen mit der 3x6 km Staffel der Juniorinnen. Zweite wurde das Team aus Italien vor der deutschen Mannschaft.

Copyright IBU/Kvetoslav Frgal

Angst vor Wierer


Die russischen Juniorinnen dominierten das Geschehen und lagen fast den gesamten Wettkampf über an der Spitze. Dennoch gab Olga Galich zu: „Ich war heute sehr nervös, denn die Italiener haben diese Athletin, die schon dreimal Gold gewonnen hat.“ Dabei war es nicht Dorothea Wierer, die Schlussläuferin der Italiener, sondern deren Startläuferin Alexia Runggaldier, die kurzzeitig sogar in Führung ging, nachdem Alikina nach dem Stehendschießen eine Strafrunde absolvieren musste.


Im Biathlon kann alles passieren


Diese Schrecksekunde genügte aber und Perminova und Galich erlaubten sich keinerlei Schwächen mehr. Doch obwohl Galich mit über zwei  Minuten Vorsprung auf Dorothea Wierer auf die Strecke ging, machte sie sich noch Gedanken: „Das ist Biathlon, da kann alles passieren, ich hatte auch noch ein bisschen Angst, als ich schon auf der Strecke war.“


Letztlich lief sie aber 1:17.5 Minuten vor Wierer über die Ziellinie. Diese hatte den Kampf um Platz zwei erst beim letzten Stehendanschlag für sich entschieden. Während sie knapp hinter der Deutschen Carolin Leunig ins Stadion gelaufen war, musste die Deutsche in die Strafrunde, während Wierer mit einem Nachlader wieder zurück auf die Strecke ging und zur Freude ihrer Mannschaftskollegen zur Silbermedaille stürmte.


Froh, dass die Wettkämpfe vorbei sind


Die deutsche Mannschaft freute sich sehr über Bronze, denn Startläuferin Laura Dahlmeier erklärte: „Wir waren heute alle ein bisschen müde und sind ganz froh, dass die Wettkämpfe hier vorbei sind. Natürlich sind wir da froh, heute noch die Medaille gewonnen zu haben.“


Hinter den Deutschen wurden die Mädchen aus Norwegen mit vier Strafrunden vierte vor der Mannschaft aus der Ukraine, die zwei Strafrunden absolvierten. Auf dem sechsten Platz landete die Mannschaft aus der Schweiz, denen die Strafrunde heute erspart blieb.


Der erste Vizepräsident der IBU Sergey Kushchenko dankte den Veranstaltern anschließend für die gute Organisation der Wettkämpfe und erklärte diese IBU Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften für beendet. Im nächsten Jahr finden die Titelkämpfe des Nachwuchses im finnischen Kontiolahti statt.


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